Schneeschuhtrail Brambrüesch (1591) – Pradaschier (1750 m)

14. Februar 2024

Tourenleiterin: Birgit Racine

Vorgesehen für diesen sonnigen Tag hatte ich den Furggelen-Schneeschuhtrail im Mythen-Gebiet. Die Webcams zeigten nichts Gutes für mein Vorhaben, nämlich viel Grün. Viel Weiss und erst noch Neuschnee vom Wochenende gab es in der Region Brambrüesch und Pradaschier. Mit dem Zug erreichten wir recht schnell Chur und mit der Kabinenbahn den Winter. Ein nach Diesel duftendes Züglein brachte uns zum Kaffee und Traileinstieg. Ersparnis von 0,7 km Laufen!

Erst wanderten wir steil durch ein Waldgebiet, das sich prima eignete für die Übung Steighilfe hoch, Steighilfe runter. Auf ca. 1800 m angekommen hatten wir eine schöne Fast-Rundum-Aussicht. Für die 360 ° Show mussten wir noch etliche ziemlich steile Höhenmeter bis zum Furggabüel (2174 m) zurücklegen. So viele Gipfel, wunderbar!

Picknickhalt gab es am Dreibündenstein auf der schön eingeschneiten Hochebene. Nach kurzen Abs und Aufs auf einer idealen Schneeschuhstrecke folgte der teilweise recht steile Abstieg nach Pradaschier. Nach dem Kaffee-/Bierhalt auf der sonnigen Terrasse fuhren wir mit der Sesselbahn bis Churwalden und weiter mit Bus und Zug nach Basel.

 

Winterwanderung Sparenmoos

04. Februar 2024

Tourenleiter: Niggi Vogt

Da die Schneebedingungen bis in die höheren Lagen dürftig ist und es in letzter Zeit viel zu warm
war, habe ich beschlossen, am Wochenende eine Winterwanderung nur auf den
präparierten Wegen anzubieten, da diese noch unterhalten werden. Wir haben einen
wunderschönen Tag erwischt mit dem Wetter. Sowohl vom Hüsliberg und auch bei der Rast
bei Schiltenegg konnten wir die Gipfel der Berner Alpen und die bis zum angrenzenden
Waadland entdecken. Weh tut es uns schon zu sehen wie in den tieferen Lagen ausser ein
weisses Band für die Talabfahrten mit den Ski keinerlei Schnee liegt. Ein schöner Tag war es
und wir geniessen am Schluss in Zweisimmen noch einen Trunk, bevor wir uns wieder auf den
Heimweg machen.

 

Tourenbericht: Skitour Raustöckli

03. Februar 2024

Tourenleiter : Stefan Zürcher

Nachdem Plan A (Fanenstock in Elm) aufgrund zu wenig Schnee im unteren Teil gestrichen war, haben wir uns entschieden auf den Urnerboden zu gehem. Plan B war Bahn zum Fisetengrat und dann auf den Gemsfairenstock. Bei Ankunft bei der Bahn um 10:00 war dann aber nicht ganz überraschend die Wartezeit bereits so lang, dass Plan C zum Zuge kam.

Somit sind wir zu fünft  Richtung Klausenpass gestartet mit dem Ziel Raustöckli (2415müM).
Ab Vorfrutt waren wir die ersten nach dem Schneefall von Donnerstag (ca. 10 cm neuschnee) und stiegen auf bis Oberhalb vom kleinen See im Griess. Da wir etwas langsamer waren als geplant und es sehr schnell schattig und dunkel geworden ist in diesem Bergkessel, kehrten wir dann auf etwa 2200 müM um und genossen dann die Abfahrt über unverspurte Hänge Richtung Passstrasse und dann weiter zurück zum Urnerboden, wo wir die Tour auf der Sonnenterasse vom naTuri urnerboden (https://www.naturi-urnerboden.ch/) bei Bier (zum halben Preis da abgelaufen....), Cola und saurem Moscht ausklingen liessen.

Stefan

Schneeschuhwanderungen Schwarzsee

27. -28. Januar 2024

Tourenleiter: Herbert Wetter

 Nach der etwas verlängerten Rast im Hotel, marschieren wir von dort bei frischen Temperaturen, aber mit viel Sonnenschein los. Die ersten 400 Höhenmeter tragen wir unsere Schneeschuhe.Danach können wir eine kurze Wegstrecke mit den Schneeschuhen auf dem festen alten Schnee laufen, sobald aber der Hang nicht mehr nach Osten orientiert ist, ist er wieder aper. So erreichen wir unseren Platz für die Mittagspause mit den Schneeschuhen in den Händen. Die Rast auf dem Fuchses Schwyberg an der Sonne ist sehr angenehm. Kurz nach dem Abmarsch sind die Schneeschuhe wieder nötig. Wir laufen über La Patta bis hinunter zu la Magnena auf der Krete der Hügel, danach geht es steil nach unten zum Hof La Balisaz. Von dort folgen wir dem Weg nach unten. Ab ca. 1'300 Meter müssen wir die Schneeschuhe wieder tragen. Wir folgen der Strasse nach unten weiter obwohl sie gesperrt ist. Bald ist vor uns ein schlammiger Erdrutsch, den es zu queren gilt, wir sinken tief in den Schlamm ein. Weiter unten führen Treppen zu einer Kneippanlage im Seeweidbach. Wir benutzen diese Infrastruktur um unsere Schuhe vom Schlamm zu befreien. Dem See entlang erreichen wir wieder das Hotel.

Am Sonntag gehen wir über Gipsera und die renovierte Alpstrasse zum Euschelspass, Bei Unter Bödeli, können wir die Schneeschuhe anschnallen. Wir steigen noch etwas über dem Pass in Richtung Fochsen und beginnen den Abstieg An der Sonne in den nach Süden orientierten Hängen.  Westlich der Untere Euschels folgen wir einem Bergwanderweg, nun wieder ohne Schneeschuhe an den Füssen. So wandern wir über den Stierenberg und Rippetli nach Brecca. Von dort folgen wir der Alpstrasse bis hinunter zum See. Im Hotel trinken wir noch etwas und fahren danach wieder zurück nach Basel. In Erinnerung bleiben zwei sonnige Tage, kühle Luft, die Schlammschlacht vom Samstag und rasch wechselnde Schneeverhältnisse.

Herbert

Tourenbericht: Skitour Ammertespitz

27. Januar 2024

Tourenleiter : Eric Dumermuth

Das Wetter versprach gut zu werden, doch der akute Schneemangel in den letzten Tagen schränkte die Auswahl für Eintagestouren ab Basel erheblich ein: kurzfristig entscheide ich mich auf die Engstligenalp zu fahren, wo noch genügend Schnee liegt und eine einfache Skitour möglich ist. So trifft sich unsere Gruppe von acht Personen an der Talstation Unter dem Birg zur Engstligenalp-Luftseilbahn, wo es schon eine lange Schlange von anstehenden Wintersportlern hat. Nun werden unsere Geduldsnerven getestet, da wir erst nach rund einer Stunde in die kleine Gondel einsteigen können, die uns alle endlich aus dem kalten Schattenloch an die Sonne führt. Rasch wird auf Skitour umgerüstet, und es ist schon fast Mittag, als wir nach Überqueren der alpinen Ebene zu den ersten Steilhängen unseres heutigen Gipfelziels gelangen. Wir kommen gut voran, die Temperaturen sind angenehm kühl, so dass sich das Schwitzen einigermassen in Grenzen hält. Weiter oben gelangen wir über den Ammertepass zum Gipfelaufschwung, der etwas heiklere Passagen und einige exponierte Spitzkehren aufweist. Alle schaffen auch diesen Abschnitt und so geniessen wir bald das Prachtswetter und das schöne Panorama auf dem Ammertespitz. Die Abfahrt verläuft zuerst nicht über dieselbe Aufstiegsroute, sondern über eine steile Gratkante abrutschend in westlicher Richtung und dann schön schwingend den Nordhang runter, wo man bald wieder auf unsere Aufstiegsspuren stösst. Dank etwas Neuschneeauflage kurven wir problemlos über die pistenartig verfahrenen Hänge runter zur Alp. Nach Überwindung der Langlaufstrecke mit etwas Stockeinsatz und kurzem Gegenanstieg erholen wir uns auf der Sonnenterrasse vor der Beiz mit flüssiger oder fester Nahrung, bevor es dann zurück geht mit Gondel ins schattig-eisige Tal.

Eric

 

Winterwanderung Panoramaweg Beatenberg Waldegg - Niederhorn

13. Januar 2024

Tourenleiterin: Birgit Racine

Das frühe Aufstehen wurde belohnt mit wolkenlosem Himmel und bester Fernsicht. Wie die beiden Jahre vorher begann die Wanderung (ohne Kaffeehalt, Restaurant geschlossen) an der Bushaltestelle Waldegg. In gemütlichem Tempo erreichten wir den ersten Pausenplatz an der Endstation des Schlepplifts Hohwald. Die Schneedecke war ab diesem Zeitpunkt dicker und der Weg nicht mehr so rutschig wie im Januar 2023. Am Mittagspausenplatz an der Oberburgfeld-Hütte bewunderten wir die grandiose Aussicht auf die Berner Oberländer Riesen und den inzwischen nebelfreien Thunersee. Die Patrouille Suisse bot uns beim Weitergehen ein Luftspektakel: Vorprogramm der Lauberhornabfahrt in Wengen.
Nach dem letzten steilen Aufstieg erreichten wir den flachen Panoramaweg, der schöne Ausblicke in alle Himmelsrichtungen bot. Am Berghaus genoss die halbe Schweiz die Bergsonne. Wir fanden noch Sitzplätze im Innern.
10 km, 880 m hoch, 130 m ab
Birgit

Raclette-Essen

10. Januar 2024

Tourenleiter: Sonja Frakash und Frank Jenne

Bericht folgt